Liesbeth Doornbosch

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12. september
- 4. november 2026

Gezeigt werden Leinwand- und Papierarbeiten, Collagen sowie dreidimensionale Werke. In ihnen allen wird das Gehör des Auges angesprochen, wenn Fenster und andere Undurchsichtigkeiten uns entgegenkommen und sich zu uns neigen.

Wenn die Tiefe, die der architektonische Raum mit sich bringt, angelangt und das Auge erreicht, dann wird uns die Einsicht nicht erspart, dass er nicht nur ein erzählerisches Naturell hat, sondern immer Schau-Spiel betreibt: sich erst in der Betrachtung vorstellt und verstellt. Wie auch sonst sollte er den Eingang durch die Pupille nehmen, um sich dort, in ihrem Rücken, fest- und fortzusetzen, vielleicht: bewohnbar zu werden?

Die niederländische Künstlerin Liesbeth Doornbosch, geboren 1970 in Rheden, studierte von 1988 bis 1993 an der Hogeschool voor de Kunsten Constantijn Huygens in Kampen, NL.

Sie wurde für zahlreiche Kunstpreise nominiert, war unter anderem Stipendiatin der ArtEZ University of the Arts in Arnhem und ist ebendort Koordinatorin des Startersprogramma.
Sie lebt und arbeitet in Emmerich, DE, und Arnhem, NL.

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