KRISTIAN DUBBICK · EVA SJÖDAHL-ESSÉN

MALEREI

Ausgewählte Arbeiten auf Leinwand und Papier


9. mai 2026
– 20. juni 2026

In einer Malerei, die die kategorische Trennung von Abstraktion und Gegenständlichkeit bewusst und mit Nachdruck verwässern will, liegt der Schaffensschwerpunkt von Kristian Dubbick: Das Aquatische ist auf vielfache Weise die Materie seiner Malerei, die zumeist auf dem Trägermedium Papier entsteht, in welches Aquarell und Tusche hineinsinken.
Die Auseinandersetzung mit dem Wasser, sie ist oftmals Anregung und Beweggrund für das Entstehen dieser Bilder; in ihnen ist es auch anwesend als Darstellungsmotiv, gewissermaßen ihr Protagonist; als ungreifbares, gleichzeitig lebensspendendes Wesen ist es Metapher für das wandelbare Seelenleben, das nach Halt verlangend sich den Weg zur festen Form bahnt, nach einem Becken sucht, das es aufzunehmnen vermag; im übertragenen Sinne „fluide“ ist daher auch der Ausdruckscharakter, der dieser Malerei ihren Puls gibt.


Kristian Dubbick wurde 1956 in Duisburg geboren. Er studierte zunächst in den Jahren 1978-80 an der Hochschule für bildende Künste in Berlin und 1980-85 an der Kunstakademie Düsseldorf, wo er Meisterschüler von Prof. Rolf Crummenauer war. Ausstellungen und ausgedehnte Reisen führten in unter anderem bis nach China. Das Material Tusche ist spätestens seither bevorzugtes Medium. Neben seiner Tätigkeit als Künstler ist er kuratorisch tätig.

Er lebt und arbeitet im Bergischen Land, südlich von Köln, sowie in den Schären, unweit von Stockholm.

Nicht die Darstellung von Landschaft, nicht die Natur als Gegenstand beschäftigt die Malerin Eva Sjödahl-Essén, sondern – in einem mehr cézannesken Sinne – die Kontemplation von Landschaftlichem, so wie allein das Bild es – parallel zum Sichwandeln der wogenden Natur – heraufbeschwören kann.
Dem sehenden Auge wird Landschaftliches nahegelegt, mehr nicht, man könnte sagen, es brandet ans Ufer unseres Blickes. Seestücke etwa und weitläufige Felder im flachen Land begegnen uns innerhalb des Bildes immer wieder als konturierte Felder, deren Status sich nie ganz aufklärt:
Formieren sie sich erst noch, um irgendwann ineinanderzugreifen, sich zu mischen und zu verbinden?, oder handelt es sich hier um Destillate, um Essenzen, gewonnen aus flüchtigen einzelnen Eindrücken dessen, was dort – draußen – zu spüren war.


Eva Sjödahl-Essén, geboren 1957 in Stockholm, ist aufgewachsen im Ländlichen, zwischen dem See Mälaren und dem Baltischen Meer. Im Anschluss an ein Geschichtsstudium in Stockholm begann sie ihr Kunststudium an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, wechselte von dort an die Konstfack Universität für Kunst, Kunsthandwerk und Design in Stockholm, um schließlich ihren Master of Fine Arts an der Kunstakademie Düsseldorf zu erwerben. Ausstellungen führten Sie an unterschiedlichste Orte in Deutschland, Schweden und den Niederlanden.
Sie lebt und arbeitet im Bergischen Land, südlich von Köln, sowie in den Schären, unweit von Stockholm.

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