Der
Künstler Gama wurde 1977 in Baotou/
Mongolei geboren. Vor 8 Jahren kam er nach Deutschland.
Im Jahr 2002 begann er sein Studium an der Kunstakademie
Karlsruhe, das er 2008 als Meisterschüler von Gustav
Kluge zum Abschluss brachte.
In seinen aktuellen
Werken zeigt Gama irreale Raumwelten. Die scheinbar geschlossenen
Räume zeigen Decke, Boden,
Wand in die auch immer wieder die Natur in Form von Felswänden,
Bäumen, Pflanzen und Erde eindringt. Die koboldhaften
Figuren in den Bildern erscheinen wie aus einer fremden Märchenwelt.
Auf den ersten Blick scheint nichts zueinander zu passen.
Die Arbeiten wirken wie das Bühnenbild einer surrealen
Theaterinszenierung. Alle Werke tragen Titel wie „Vorort“, „Zucht“ oder „Kritik“,
die nicht sofort den Bildinhalt verraten, sondern die Auseinandersetzung
mit dem Betrachter fordern.
Die Ausstellung in
der Galerie Frank Schlag & Cie. war die erste Einzelpräsentation
von Gama nach seinem Abschluss des Studiums. Mit seinen Arbeiten ist es ihm gelungen
geheimnisvoll erscheinende Bildwelten zu schaffen, die nur schwierig in eine
der bestehenden „Schubladen“ der jungen zeitgenössischen
Kunst einzuordnen ist. |