Die 1971 in München geborene Künstlerin Bettina
Sellmann hat in Frankfurt, Paris, Amsterdam studiert. Seit
1999 studiert, lebt und arbeitet sie in New York.
Ihre Gemälde wirken durch die Technik, Aquarell auf
Leinwand, zart, fast flatterhaft und verspielt. Verschiedene
Farben verlaufen ineinander und wirken so verschwommen
wie der Blick durch einen Nebelschleier. Sie vermitteln
dem Betrachter auch eine gewisse Romantik, da die meist
warmen Farben, trotz ihrer Intensivität transparent
erscheinen.
Frauen mit hochgesteckten Haaren, spielende Kinder und
Männer sind Motive in Bettina Sellmanns Arbeiten und
wirken altmeisterlich. Ihre Bilder sollen als eine Metapher
für die Gefangenschaft der heutige Zeit angesehen
werden: Wir sind bloß ein Produkt unserer Umwelt.
Die Ausstellung „Arbeiten 2003 – 2006“ ist
die erste Einzelausstellung der Künstlerin in der
Galerie Frank Schlag & Cie. in Essen.
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