EVA SCHWAB, geboren 1966 in Frankfurt am Main, begann
1989 ihr Studium der Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf
bei Prof. Markus Lüpertz und beendete 1995 das Studium
als Meisterschülerin. 1991 erhielt sie den Kunstförderpreis
des Kunstvereins Düsseldorf, 1992 Aufenthaltsstipendium,
School of Visual Art, New York und 1993 Stipendium der
Cité Internationale des Arts, Paris des Ministeriums
für Wissenschaft und Forschung, NRW. 2002 führte
sie eine Gastdozentur an der Koninklijke Academie van Beeldende
Kunsten, Den Haag aus. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt
am Main. In ihren Arbeiten seit 2000 „rekonstruiert“ Eva
Schwab ihre Erinnerungen an ihre eigene Kindheit und Jugendzeit,
die sie in ihrem Familienalben in Form von Fotografien
findet. Auch ihre beiden Kinder, Marie und Frederic sind
ein wichtiger Bestandteil ihrer Bilder. Eva Schwab erlaubt
sich mit der Werkgruppe der „Nachbilder“ die
unvoreingenommenen Zeugen und Dokumente der Vergangenheit
umzuformen. Ihre Absicht ist das Wesentliche, was Bestand
hat zu erfassen, um das Damals und Heute in der Erinnerung
mit der gegenwärtigen Wahrnehmung zu beleben und zu
rekonstruieren. Sie bemerkte, dass Zeit und Vergessenes überwindbar
sind, aber auch dass Vergangenes immer authentisch aufbewahrt
und wiederbelebt werden kann durch die objektive Empfindung
und Entfaltung des autobiografischen Gedächtnisses.
So soll der Betrachter die Bilder auf sich wirken lassen.
Sie werden ihm das sagen, was sie zu sagen haben.
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