Eva schwab


 


"Nachbilder"

20. Oktober - 24. November 2006

 

EVA SCHWAB, geboren 1966 in Frankfurt am Main, begann 1989 ihr Studium der Malerei an der Kunstakademie Düsseldorf bei Prof. Markus Lüpertz und beendete 1995 das Studium als Meisterschülerin. 1991 erhielt sie den Kunstförderpreis des Kunstvereins Düsseldorf, 1992 Aufenthaltsstipendium, School of Visual Art, New York und 1993 Stipendium der Cité Internationale des Arts, Paris des Ministeriums für Wissenschaft und Forschung, NRW. 2002 führte sie eine Gastdozentur an der Koninklijke Academie van Beeldende Kunsten, Den Haag aus. Sie lebt und arbeitet in Frankfurt am Main. In ihren Arbeiten seit 2000 „rekonstruiert“ Eva Schwab ihre Erinnerungen an ihre eigene Kindheit und Jugendzeit, die sie in ihrem Familienalben in Form von Fotografien findet. Auch ihre beiden Kinder, Marie und Frederic sind ein wichtiger Bestandteil ihrer Bilder. Eva Schwab erlaubt sich mit der Werkgruppe der „Nachbilder“ die unvoreingenommenen Zeugen und Dokumente der Vergangenheit umzuformen. Ihre Absicht ist das Wesentliche, was Bestand hat zu erfassen, um das Damals und Heute in der Erinnerung mit der gegenwärtigen Wahrnehmung zu beleben und zu rekonstruieren. Sie bemerkte, dass Zeit und Vergessenes überwindbar sind, aber auch dass Vergangenes immer authentisch aufbewahrt und wiederbelebt werden kann durch die objektive Empfindung und Entfaltung des autobiografischen Gedächtnisses. So soll der Betrachter die Bilder auf sich wirken lassen. Sie werden ihm das sagen, was sie zu sagen haben.

 
 

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