. ART & ANTIQUE ESSEN 2005

Sonderschau "Painting Now - Malerei aus Deutschland"

 


9. - 13. November 2005

Messe Halle 1 A, Stand 40 , Eingang - Süd

 

„PAINTING NOW“ – MALEREI AUS DEUTSCHLAND

Tim Beeby, Steven Black, Christian Brandel, Peter Busch, Jan Dörre, Katrin Heichel, Christian Hellmich,
Andrea C. Hoffer, Katharina Immekus, Axel Krause, Ivo Lucas, Matthias Ludwig, Jochen Mühlenbrink,
Helga Schmidhuber, Annette Schröter, Eva Schwab, Sophie von Stillfried, Caro Suerkemper, Anke Theinert


 

Unter dem Titel „Painting Now“ – Malerei aus Deutschland zeigt die Galerie Frank Schlag & Cie. während der Kunstmesse „ART & ANTIQUE“ in Essen vom 09. bis 13.November 2005 eine Sonderschau, in der von neunzehn in Deutschland lebenden Künstlern, ausgewählte Werke aus den Jahren 2000 – 2005 zu sehen sein werden.
Elf der Künstler leben und arbeiten heute in Leipzig und haben dort an der Hochschule für Grafik und Buchkunst bei den Professoren Arno Rink, Sighard Gille sowie Bernhard Heisig studiert. Die anderen acht Künstler dagegen leben und arbeiten in Städten wie Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt a. M., Krefeld und Wiesbaden. Von ihnen hat allerdings der überwiegende Teil an der Akademie in Düsseldorf studiert bei Professoren wie Markus Lüpertz, A.R. Penck, Albert Ohlen oder Rissa. Bei dieser Ausstellung ist wichtig anzumerken, dass es sich nicht um ein Messen der malerischen Qualitäten von jungen Künstlern aus „Ost und West“ bzw. Leipzig und Düsseldorf handelt. Dieses sei erwähnt, da der momentane „Leipziger Schule Boom“ dies vermuten lassen könnte.
Vielmehr geht es um eine Gegenüberstellung der bildnerischen Inhalte der künstlerischen Positionen. In allen gezeigten Arbeiten sind die vom „Zeitgeist“ geprägten Elemente wie Figuration, Interieur und Landschaft vorherrschend und doch hat jeder der Künstler seine Ideen und Gedanken auf eigene Art und Weise malerisch umgesetzt. Ebenfalls zu bemerken ist, dass die ausgewählten Künstler unterschiedlichen Generationen angehören (Jahrgänge zwischen 1956 und 1980) und trotzdem eine Vielzahl von „Berührungspunkten“ zu erkennen sind. Bei der reinen Anschauung der Werke ist es für den Betrachter schwierig zuzuordnen, aus welcher „Region“ der Künstler stammt, da Bildinhalte verwandt erscheinen.
Die Besucher der Messe werden eingeladen, mit den ausgestellten Werken auf „gleiche Augenhöhe“ zu treten, um somit den persönlichen Dialog aufzunehmen. Interessant ist selbst heraus zu finden, ohne eine Biographie gelesen zu haben, was in Ost - und was in Westdeutschland entstanden ist.

 

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