Tim
Beeby, Steven Black, Peter Busch, Jan Dörre, Katrin
Heichel, Christian Hellmich, Andrea C. Hoffer, Axel Krause,
Ivo Lucas, Matthias Ludwig, Jochen Mühlenbrink, Helga
Schmidhuber, Annette Schröter, Eva Schwab, Caro Suerkemper,
Anke Theinert
Unter dem Titel „Gleiche Augenhöhe“ – Malerei
aus Deutschland zeigt die Galerie Frank Schlag & Cie.
in Essen vom 29.April bis 17.Juni 2005 eine Ausstellung,
in der von sechzehn in Deutschland lebenden Künstlern,
ausgewählte Werke aus den Jahren 2000 – 2005
zu sehen sein werden. Acht der Künstler leben und
arbeiten heute in Leipzig und haben dort an der Hochschule
für Grafik und Buchkunst bei den Professoren Arno
Rink, Sighard Gille sowie Bernhard Heisig studiert. Die
andere Hälfte der Künstler dagegen lebt und
arbeitet in Städten wie Berlin, Düsseldorf,
Essen, Frankfurt a. M., Krefeld und Wiesbaden. Von ihnen
hat allerdings der überwiegende Teil an der Akademie
in Düsseldorf studiert bei Professoren wie Markus
Lüpertz, A.R. Penck, Albert Ohlen oder Rissa. Bei
dieser Ausstellung ist wichtig anzumerken, dass es sich
nicht um ein messen der malerischen Qualitäten von
jungen Künstlern aus „Ost und West“ bzw.
Leipzig und Düsseldorf handelt. Dieses sei erwähnt,
da der momentane „Leipziger Schule Boom“ dies
vermuten lassen könnte. Vielmehr geht es um eine
Gegenüberstellung der bildnerischen Inhalte der
künstlerischen Positionen. In allen gezeigten Werken
sind die vom „Zeitgeist“ geprägten Elemente
wie Figuration, Interieur und Landschaft vorherrschend
und doch hat jeder der Künstler seine Ideen und
Gedanken auf eigene Art und Weise malerisch umgesetzt.
Ebenfalls zu bemerken ist, dass die ausgewählten
Künstler unterschiedlichen Generationen angehören
(Jahrgänge zwischen 1956 und 1980) und trotzdem
eine Vielzahl von „Berührungspunkten“ zu
erkennen sind. Bei der reinen Anschauung der Arbeiten
ist es für den Betrachter schwierig zu zuordnen
aus welcher „Region“ der Künstler stammt,
da Bildinhalte verwand erscheinen. Die Besucher der Ausstellung
werden eingeladen, mit den ausgestellten Werken auf „gleiche
Augenhöhe“ zu treten, um somit den persönlichen
Dialog aufzunehmen. Interessant ist selbst heraus zu
finden, ohne eine Biographie gelesen zu haben, was in
Ost - und was in Westdeutschland entstanden ist.
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