Vom 28. Januar bis zum 4. März 2005 zeigt die
Galerie Frank Schlag & Cie. in Essen Skulpturen
von Morio Nishimura.
In der Ausstellung werden lotusförmige Skulpturen aus Holz gezeigt,
die sich in mannigfaltiger Form präsentieren und den offenen Raum
mit ihrer ästhetischen Wirkung füllen und gestalten; urnenartige
Holz- und Glasgefäße, die sich im Licht zeigen und gleichzeitig
Licht in sich begraben; sowie flächige Arbeiten aus geschöpftem
Papier mit getrockneten Lotusblättern. Urnen sowie Lotos sind für
Morio Nishimura von seiner japanischen Herkunft aus wichtige Motive, weil
sie ihm die Imagination vom Universum und von der metaphysischen Existenz
.
Die Holz- und Papierskulpturen des in Meerbusch lebenden Künstlers
Morio Nishimura (*1960 in Tokio) vereinbaren die asiatische Kultur mit
der westliche Philosophie.
*Seine Kunst geht in das Schweigen und in der Frage
auf, die die Leere füllt und alle Fülle leert.
Sie spiegelt fragend die Unendlichkeit des Umraums,
der Zukunft und der Freiheit. Seine Skulpturen sind
bildhauerische, sinnen- und sinnhafte Dinge. Sie öffnen
eine Gegend und gewähren dem Menschen inmitten
künstlerischer Gegenstände ein Wohnen. Diese
Kunstwerke erhellen den Raum – außen wie
innen – und seinen eigentlichen Sinncharakter
in Schweigen und Leere. Es ist die Imagination des
Betrachters, welche er in einem ständigen Suchen
anfragt und anspornt. Das künstlerische Schaffen
des Künstlers umkreist eine offene Mitte, die
wie ein geistiges Zentrum allen Lebens und allen Fragens
agiert.* (*Zitate:Friedhelm Mennekes über die
Arbeit von Morio Nishimura)
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