Dorothee Golz


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Vom 5. November bis zum 4. Dezember 2004 zeigte die Galerie Frank Schlag & Cie. in Essen Dorothee Golz "Bitter-Sweet - Bilder und Objekte". In der Ausstellung waren Arbeiten aus den Jahren 1998 bis 2004 zu sehen.
Die 1960 in Mülheim a. d. Ruhr geborene und heute in Wien lebende Künstlerin Dorothee Golz zählte mit ihren Arbeiten, besonders den „Hohlwelten“ zu den herausragenden Positionen der documenta X 1997 in Kassel.
Die Künstlerin entwickelt ihre Werke aus einem nahezu wissenschaftlich- analytischen Ansatz. Gabriele Uelsberg schrieb 2001 in ihrem Text von der „Wissenschaft der Kunst“ über Dorothee Golz: „In sehr differenzierender Reflexion von Realität, Relativität und der subjektiver Wahrnehmung erspürt sie durch ihre Form- und Raumsetzungen, die Vielfältigkeit der Aspekte und verleiht ihnen gleichsam eine bildkünstlerische Gestalt. Die Fragestellungen, die intuitiv formuliert und sie sowohl in Bezug auf ’persönliche Alltäglichkeiten’ wie auch in Hinsicht auf global-gesamtgesellschaftliche Phänomene anwendet, sind gleichermaßen geprägt von kritisch beobachtender Distanz wie initiiert von ein einem persönlichen Erleben bzw. einer tief empfundenen Betroffenheit. Im Kontext solcher Fragestellungen entwickelt Dorothee Golz sowohl plastische wie zeichnerische Setzungen, die die Subjektivitäten und Empfindungen in eine fassbare, formbare und damit erfahrbare Realität überführen.“
Nach den zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen der letzten Jahre, u. a. im Kölnischen Kunstverein, Museum Mülheim an der Ruhr, Portside Gallery Yokohama in Japan und zuletzt im Kunstraum Fuhrwerkswaage („Privatgrün“) in Köln zeigt die Galerie Frank Schlag & Cie. in Essen vom 5. November bis 4. Dezember 2004 Bilder und Objekte aus den letzten drei Jahren unter dem Titel „Bitter-Sweet“, von denen auch ein Teil der Arbeiten in der Ausstellung „Wahrscheinliche Welten“ im Rahmen des steirischen herbst 2004 im Grazer Congress in Österreich zu sehen waren.
 

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