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Heribert
C. Ottersbach
Künstlers Atelier
Durch umfangreiche Einzelpräsentationen und
Beteiligungen an hochkarätigen Ausstellungen hat das Werk
von Heribert C. Ottersbach, 1960 in Köln geboren, in den
letzten Jahren intensive Beachtung gefunden.
Ottersbachs Malerei ist nicht länger einer
Idee von »peinture« verpflichtet. Dies ist Geschichte.
Nach Reduktion und Atomisierung des Sujets in der Malerei des
20. Jahrhunderts versucht Ottersbach, Dinge erneut in der Malerei
zu verorten, die Bestandteil der Debatte sowohl in ästhetischer,
sozialer als auch politischer Hinsicht sind. Für ihn ist
Malerei nicht länger Gegenstand der Debatte, sondern sie
ist vielmehr der Ort der Debatte.
In den im vorliegenden Band dokumentierten Werken, primär aus den Jahren
1999 bis 2001, untersucht der Künstler die Bedingungen und Möglichkeiten
der Malerei in den Zeiten von Computer und Internet und bestimmt sie neu. Bildarchive
mit ihrem Fundus an Bekanntem und Unbekanntem bilden das visuelle Gedächtnis
unserer Kultur. Aus den Fragmenten und Versatzstücken reproduzierter und
manipulierter Bilder läßt Ottersbach Unikate entstehen, verschmilzt
die »klassische« Arbeitsweise des Malers mit dem Einsatz Neuer
Medien.
Der Blick auf und der Umgang mit Idee und Motiv verändern die Möglichkeiten
der technischen Bearbeitung; die Neuen Medien verändern die Wahrnehmung
und die Malerei selbst. Künstlers Atelier heute: ein Arbeitsraum mit einem
unübersehbaren Fundus der Moderne, dessen, was vorher war, heutige und
vergangene Geschichte, »Gegen die Flut der Bilder des Archivs setzt er
sein eigenes Bild. Immer wieder.« (M. Stather)
Heribert C. Ottersbach
Künstlers Atelier
Herausgeber: Wienand Verlag, Köln
Mit einem Beitrag von M. Stather und einem Gespräch
zwischen G. Ewenz und H.C. Ottersbach zum Thema »Das Archiv - Künstlers
Atelier?«
80 Seiten mit 49 farbigen und 13 s/w Abbildungen
Format 28,5 x 23,5 cm
Gebunden
ISBN 3-87909-782-8
34,- € / 56,8 SFr
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